Lernblockaden überwinden
Marcel, 12 Jahre
Der 12-jährige Marcel hat eine Buch-Phobie. Er mag kein Buch in die Hand nehmen und hält sich mit im Unterricht gelernten Lerninhalten in der Schule mehr schlecht als recht über Wasser, die nächste Versetzung in der Realschule ist gefährdet. Der Coach lässt Marcel seine Schulbücher mitbringen und testet seine Reaktion sowohl auf den Anblick der Bücher als auch auf das Halten und Lesen eines Buches. Bei allen Tests zeigt Marcel eine schwache Reaktion. Im nächsten Schritt nutzt der Coach den Myostatik-Test, um die Gründe zur Entstehung von Marcels Buchphobie herauszufinden. Es stellt sich heraus, dass Marcel eine emotionale Assoziation entwickelte, seine Lesestärke sei sozial nicht erwünscht. Dieser Eindruck mündete dann in eine allgemeine Lese- und Bücherblockade. Nachdem diese ungünstige Referenzerfahrung durch das Coaching aufgelöst wurde, kann Marcel sich wieder mit seinen Schulbüchern beschäftigen. Ein Jahr nach diesem Coaching wechselt er aufgrund seiner inzwischen sehr guten Leistungen zum Gymnasium.
Zahnbehandlungsangst verlieren
Victoria, 45 Jahre
Victoria ist 45 Jahre alt und hat fast genauso lange schon größte Angst vor zahnärztlichen Behandlungen. Sie besteht auch bei nicht schmerzhaften oder wenig schmerzhaften Eingriffen auf örtliche Betäubung – am liebsten aber schiebt sie notwendige Behandlungen soweit wie möglich auf die lange Bank. Es stellte sich im Coaching und durch Tests heraus, dass bereits im Alter von 18 Jahren ein Zahnarzt bei ihr ein Elektrotom zur elektrischen Zahnfleischentfernung verwendete. Die Konfrontation mit dieser Erinnerung ruft seitdem bei ihr nicht nur Angst-, sondern auch Ekelgefühle hervor. Während der Behandlungsphase erlebt die Patientin vorübergehend intensive, widerliche Geruchserinnerungen, die dann zusammen mit dem Abebben der unangenehmen Gefühle wieder verschwinden. Nachdem der Coach geholfen hat, dieses Erlebnis zu verarbeiten und zu integrieren, fühlt sich die Patientin von ihrer panischen Angst vor zahnärztlichen Behandlungen befreit. Sie kann nun ruhig und gelassen eine Reihe von notwendigen Behandlungen durchstehen.
Spitzenleistung erreichen
Tanja, 22 Jahre
Tanja ist eine 22-jährige Tischtennisspielerin, die sich auf ein wichtiges A-Turnier vorbereitet. Von der Spieltechnik und ihrer Fitnessform ist sie optimal vorbereitet. Allerdings steigt ihre Nervosität immer dann, wenn mit dem Punktezählen begonnen wird. Sie wird aufgeregt und neigt dann zu Flüchtigkeitsfehlern. Mit einer schnellen Muskeltest-Suchmethode finden Coach und die Sportlerin nach wenigen Minuten den Ursprung der „Zahlen-Phobie“: die Tischtennisspielerin war als Teenagerin sehr schlecht im Fach Mathematik und hatte besonders die Klausuren in unguter Erinnerung. „Ich ließ mir die Aufgabenzettel geben, sah die ganzen Zahlen und Formel und dachte sofort: Hilfe, das kann ich nicht!“ Nachdem die Erinnerung an diesen „Mathe-Stress“ aufgearbeitet wurde, lässt sie sich auch beim Tischtennis durch lautes Zählen nicht mehr aus der Konzentration bringen. Nach dem Coaching spielte die Sportlerin im Match sicher und hatte keinerlei mentale Blockaden mehr beim Punktezählen.